Datenschutz: Frankreich verhängt Geldstrafe gegen Google

Veröffentlicht am 9. Januar 2014 von

Im Datenschutzstreit mit dem Internetkonzern Google hat die französische Aufsichtsbehörde CNIL eine Strafzahlung in Höhe von 150.000 Euro angeordnet. Das US-Unternehmen müsse zudem 48 Stunden lang eine Mitteilung zu der Entscheidung auf seiner französischen Website veröffentlichen, teilte die CNIL gestern mit.

Die Geldstrafe sei die höchste, die je von der Behörde verhängt worden sei. Die CNIL hatte Google zuvor mehrfach aufgefordert, umstrittene Regeln zum Umgang mit Nutzerinformationen zu ändern. Das sollte mehr Transparenz und Wahlmöglichkeiten bringen.

In etlichen anderen europäischen Ländern hat Google wegen der 2012 eingeführten Regeln ebenfalls Ärger. Die Aufsichtsbehörden stoßen sich vor allem daran, dass Google Daten aus verschiedenen Diensten wie der Videoplattform YouTube oder dem Maildienst Gmail gesammelt auswerten darf. Das Unternehmen beteuert bisher, seine Datenschutzerklärung respektiere europäisches Recht.

Quelle: ORF vom 09.01.2014

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